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Bad Schandauer Orgel- und Musiksommer

 


 


Freitag, 25. August 2017 19:30 Uhr
St. Johanniskirche Bad Schandau


Harts un Neschome

"Die Musik klingt asoj scheijn"

von jiddisch ... bis Klezmer

Ensemble Harts un Neschome, Freiberg


 


 

 

Der Harts un Neschome

„Eine Geige fand eine Melodie“, so ist es wohl passiert, daß der Klezmer entstanden ist. Im Fall von „Harts un Neschome“ müßte man sagen: „Eine Klarinettistin fand eine Melodie“, die sie „mit Herz und Seele“ spielte; denn Anja Bachmanns Klarinetten-Soli im Musical „Anatevka“ am Mittelsächsischen Theater waren so intensiv und hingebungsvoll gespielt, als „läge ihr diese Musik im Blut“. Und genau an diesem Haus kam es zu einem ersten Auftritt von ihr und weiteren begeisterten Kollegen anläßlich einer Premierenfeier. Nach diesem ersten Auftritt waren auch die Geigerin Kerstin Guzy, der auch akkordeonspielenden Kontrabassist Matthias Würthner (der seit Ende 2014 von Hans-Richard Ludewig vertreten wird) und der Schlagzeuger Michael Winkler vom Klezmer begeistert. Zu diesen gesellte sich später noch der Kontrabassist Tino Scholz.


Bald darauf wurden sie von der Freiberger Petrikirche gebeten, ein Klezmerkonzert zu geben. So setzte sich die neu gegründete Gruppe zusammen und erarbeitete Arrangements für diese Besetzung.


Als ein umfangreiches Repertoire  geschaffen war, gab es das erste Konzert „Von Jiddisch…bis Klezmer“ in Freiberg, das ein großer Erfolg wurde. Vor allem auch, weil die Musikerinnen und Musiker „Mit Herz und Seele“ (Harts un Neschome) gespielt haben. Und genau diese Spielanweisung wählten sie zum Namen ihrer Klezmer-Band. Egal, ob es eine melancholische Hora oder ein feuriger Bulgar war, der Spielgestus dieser jüdischen Volksmusik wird getroffen.


Die Gruppe „Harts un Neschome“ kann sich mittlerweile unter den recht zahlreichen anderen Klezmer-Ensembles wegen ihrer Qualität, ihres Einfühlungsvermögens, ihrer genauen Stilistik und ihres warmen Spiels behaupten.


Seit dem ersten Konzert gab es neben den Auftritten zu den Tagen der Jüdischen Kultur in Chemnitz, Dresden und Leipzig, Konzerte in anderen sächsischen Städten, auch einen Auftritt im Sächsischen Landtag, ein Konzert zum 6. Bremer Klezmer-Festival und  in Berlin ein Projekt anläßlich einer Filmaufführung von Freya Klier.

 


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